Qi Gong

Qi Gong (sprich: tschigung), ist ein umfassendes Zusammenspiel von Selbstheilungstechniken und Meditation und ein wesentliches Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin. Qi ist der chinesische Begriff für Lebensenergie. In der chinesischen Medizin gilt das Qi als die belebende Kraft, die alle Lebewesen durchströmt. Gong bedeutet Arbeit oder Erfolg durch Ausdauer und Übung. Qi Gong ist daher Arbeit mit der Lebensenergie. Die Verteilung und der Fluß des Qi in unserem Körper können wir zu kontrollieren lernen und dadurch unsere Gesundheit stärken. 

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 Jeder kann Qi Gong üben. Es gibt Übungen für jedes Alter und jeden Gesundheitszustand. Die Übungen können im Stehen, Sitzen und Liegen ausgeführt werden. Qi Gong ist eine ideale Trainingsmöglichkeit auch für körperlich angeschlagene Personen. Die Qi Gong-Techniken lassen sich in zwei Hauptkategorien unterteilen: 1. Aktives Qi Gong, Übungen in der Bewegung
2. Meditatives Qi Gong, Übungen durch die Konzentration des Geistes

Therapeutische Wirkung

  • beugt Krankheiten vor und stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte
  • fördert und erhält Gesundheit und Wohlbefinden
  • wirkt regulierend auf das gesamte Nervensystem und lindert Beschwerden
  • reguliert und harmonisiert Blut-, Lymph- und Energiefluss im Körper
  • fördert die Konzentrationsfähigkeit bei gleichzeitiger Entspannung
  • Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, Atmung und   Stoffwechselsystem u. v. m.

Diese Behandlung erfolgt bei:

Herz-Kreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen, Asthma bronchiale, Allergien Erkrankungen des Bewegungsapparates, Infektionskrankheiten, Verstopfung und Inkontinenz, Stress, Schlappheit, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen, Schlaflosigkeit, Stoffwechselerkrankungen u.v.m. Qi Gong-Kurse werden von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland einmal jährlich (10 Sitzungen je 60 Minuten) mit etwa 80 % bezuschusst (Stand 2005).